Rum, Schweiß und Tränen

Flensburgs Koloniales Erbe

Die Leitidee

Einen neuen Blick auf die eigene koloniale Geschichte eröffnen. Die afrikanisch-karibische Perspektive auf den Flensburger Zucker- und Rum-Handel aufzeigen.

Die Themen

Strategien und Praktiken von Gewalt, Rassismus und Stereotypisierung, die die koloniale Herrschaft über Jahrhunderte legitimierte. Formen des afrikanischen Widerstands, der Selbstbehauptung und des Überlebens.

Die Ausstellung

Die Ausstellung will irritieren und herausfordern. Wer sich informieren möchte, muss sich bücken und eine andere „Haltung“ einnehmen. Denn alle Exponate sind auf den Boden verlegt, in Themenboxen. Doch auf ihrem Weg dorthin gehen die BesucherInnen über Menschen. Dicht an dicht, wie in den Sklavenschiffen sind ihre Umrisse auf den Boden gemalt. In weißen Linien, wie an einem Tatort.

Der Umriss eines historischen Sklavenschiffes liegt über dem gesamten Museumsgebäude entsprechend der Fahrtrichtung von Ghana zu den Jungferninseln. Die Form ragt weit über das Gebäude hinaus in den Stadtraum, erreicht so auch unbeteiligte Passanten und lädt zur Mitgestaltung ein.

Eröffnung

Beitrag im Deutschlandfunk

Daten & Fakten

Ort
Flensburg
Eröffnung
Juni 2017
Auftraggeber
Schifffahrtsmuseum Flensburg
Ausstellungsfläche
100 m2

Koloniales Erbe Flensburg