Ausgrenzen - Eingrenzen

Grenzhus Schlagsdorf

Die Leitidee

Grenzgeschichte sozial- und alltagsgeschichtlich einbetten, die Entwicklungen auf beiden Seiten der Grenze in den Blick nehmen und die naturräumlichen Veränderungen durch die Grenzziehung in die Ausstellung integrieren.

Die Themen

Der Begriff „Grenze“ hat sehr viele Facetten. Wir konzentrieren uns auf politisch-administrative Grenzen, die staatliche Zugriffsrechte auf die BürgerInnen eines Staatswesens markieren. Neben einem chronologischen Überblick gibt es noch folgende Themenräume: Prolog – der „Eiserne Vorhang“, Machtsicherung nach 1945, Alltag an der Grenze, Natur an der Grenze, Durchlässigkeit der Grenze, Grenzöffnung, Egpilog – „Grenze bedeutet für mich…“

Die Ausstellung

Neben einer ersten grundlegenden Erzählstruktur bieten Medienstationen Vertiefungsebenen, die für interessierte Besucher*innen eine verstärkte Auseinandersetzung mit den Themen, Schicksalen und Ereignissen zulassen. Von großer Bedeutung sind die Erinnerungen von Zeitzeugen, die in Interviews subjektive Eindrücke und individuell erlebte Ereignisse schildern. An interaktiven Stationen tauchen die Besucher*innen spielerisch in die Themen ein. Im Epilog schildern Menschen allen Alters, mit unterschielicher Herkunft, Kultur und persönlichen Erfahrungen, was Grenze für sie bedeutet.

Daten & Fakten

Ort
Schlagsdorf
Eröffnung
August 2018
Auftraggeber
Politische Memoriale e.V.
Ausstellungsfläche
430 m2

Galerie